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Madeline – Die Sedelle bei Crozant, verso Ein Faun mit drei Grazien in arkadischer Landschaft

25.000,00 

Paul Madeline
(1863 Paris – 1920 Pairs)

DIE SEDELLE BEI CROZANT
verso EIN FAUN MIT DREI GRAZIEN IN ARKADISCHER LANDSCHAFT

Öl auf Leinwand
64 x 65 cm
Signiert links unten: P. Madeline

Paul Madeline wuchs in Paris auf, studierte an der École des Beaux-Arts und begeisterte sich vor allem für die Landschaftsmalerei en Pleinair und den Impressionismus. Den künstlerischen Durchbruch brachte 1894 die Bekanntschaft mit Maurice Rollinat und Léon Detroy, beide Maler der Ecole de Crozant. Madeline verliebte sich in die reizvolle Flusslandschaft zwischen Creuse und Sedelle und verbrachte von nun an jeden Herbst mehrere Monate malend in Crozant. Mit seinen harmonischen Gemälden in grün-bläulich-violetter Palette wurde er neben Guillaumin zu einem der bedeutendsten Maler der Creuse. Beim vorliegenden Bild fügte er seinem typischen Violett-grün-Zweiklang einen kräftigen Rosaton für das Heidekraut hinzu. Während sich die Flusslandschaft mit der kleinen Staustufe und den blühenden Hängen mühelos lokalisieren lässt, ist die arkadische Szene auf der anderen Bildseite mit Flöte spielendem Faun und drei tanzenden Grazien eindeutig überregional. Farblich ebenfalls wundervoll und lichtdurchflutet, wirkt sie träumerisch und verzaubert.

Madeline stellte regelmäßig im Salon des Artistes Français sowie im Salon d’Automne aus und wurde von der Galerie Durand-Ruel vertreten. 1926 ehrte ihn der Salon des Indépendants mit einer Retrospektive. Madelines Werke befinden sich in zahlreichen französischen Museen.